01Proportionen für den Rumpf.
Ein Bootsname lebt von seiner Platzierung. Rundungen, Scheuerleisten und Beschläge begrenzen die nutzbaren Bereiche. Bei längeren Namen kann eine zurückhaltende Schrift besser funktionieren als eine dekorative Form mit großer Ausdehnung. Fotos von beiden Seiten und vom Heck ermöglichen eine gezielte Entwurfsplanung.
02Oberhalb der Wasserlinie planen.
Maritime Oberflächen sind Sonne, Feuchtigkeit und Reinigung ausgesetzt. Nicht jede dekorative Folie eignet sich dafür. Beschriftungen werden grundsätzlich für den konkret vorgesehenen Bereich ausgewählt; eine Eignung für dauerhaften Unterwassereinsatz wird daraus nicht abgeleitet. Zustand und Aufbau des Untergrunds müssen bekannt sein.
03Vorhandene Beschriftung erneuern.
Beim Entfernen älterer Buchstaben können Farb- oder Glanzunterschiede des Untergrunds sichtbar bleiben. Das ist besonders relevant, wenn Gelcoat oder Lack unterschiedlich stark gealtert sind. Vor dem Neuentwurf wird geprüft, ob die neue Beschriftung dieselbe Fläche nutzt oder ob weitere Aufbereitung sinnvoll ist.